Feuerwehr und Rettungskräfte werden im Einsatzgeschehen immer häufiger mit besonderen Situationen konfrontiert: Sie werden beleidigt, beschimpft oder gar angegriffen, werden somit häufig selbst zum Opfer. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz eine Kampagne ins Leben gerufen unter dem Begriff

„Helfende Hände schlägt man nicht!“

Dabei ist ein erster Schritt, dass die aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung solche Angriffe stärker unter Strafe stellt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren: Es gilt, Öffentlichkeit herzustellen, mögliche Täter abzuschrecken und dazu aufzurufen, als Zeuge im Fall des Falles zur Verfügung zu stehen. Bestandteil der Kampagne ist neben öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auch die Schulung von Einsatzkräften.

Wenn Rettungskräfte geschlagen oder beschimpft werden, darf die Öffentlichkeit das nicht ignorieren. Viele Hilfs- und Rettungskräfte sind ehrenamtlich für die Menschen im Einsatz, niemand sollte bei der Arbeit um seine eigene Gesundheit Angst haben müssen.