30 Jahre Jugendfeuerwehr

| JuFW Rosenfeld

Das 30-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Rosenfeld ist in Leidringen rund um die Kleiner-Heuberg-Halle gefeiert worden. Viele haben gratuliert. Im Außenbereich wurde an Ständen und mit Aktionen informiert. Am Abend genossen viele Gäste ein deftiges Handwerker­vesper.

Rosenfeld-Leidringen. Beeindruckende Zahlen gab der Vorsitzende der Jugendfeuerwehr, Simon Schüehle, bekannt: 267 Mitglieder traten in den vergangenen 30 Jahren der Jugendfeuerwehr bei, und 105 Mitglieder wechselten zu den Aktiven. In der Jugendfeuerwehr wurden schon früh Mädchen aufgenommen.

Schüehle rief die vergangenen drei Jahrzehnten nochmals in Erinnerung und band die Zuhörer mit ein. Ein besonderer Gruß galt der Polizei, die an diesem Nachmittag ebenfalls mit dabei war.

Dankesworte gingen an Hans-Jürgen Otto, Albert Fritz und Günter Kopf. Diese drei Wehrleute hatten vor 30 Jahren die Idee gehabt, eine Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen. Der Dank von Simon Schüehle ging auch an die vielen Betreuer und Fahrer, die die Arbeit der Jugendlichen ermöglichen.

Erfolgreich waren die Jugendfeuerwehrleute bei der Abnahme der Leistungsspange. Ein großes Ereignis sind auch die 24-Stunden-Übung und die Verleihung der Jugendflamme.

Bürgermeister Thomas Miller dankte den Jugendfeuerwehrmitgliedern, die in ihren Übungsstunden viel gelernt hätten: "Es ist eine schöne Aufgabe", so Miller, "Menschen in Not zu helfen und sich der Rufbereitschaft zu stellen." Dazu müsse viel Freizeit geopfert werden.

Als ein "Kind der Jugendfeuerwehr" sieht sich Kommandant Günter Kopf. Er erinnerte an die Gründung einer Jugendfeuerwehr in Leidringen vor 40 Jahren, wobei diese Arbeit nicht fortgeführt werden konnte.

Kopf dankte dem Kreisverband, der die Jugendfeuerwehr in vielen Angelegenheiten unterstütze und auch mitgeholfen habe, die Jugendordnung zu schreiben. Gelobt wurde vom Kommandanten die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr, die wiederum der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr helfe.

In einer begleitenden Bilderausstellung wurden viele besondere Ereignisse festgehalten.

Glückwünsche des Kreisverbands überbrachte dessen Vorsitzender, Wolfgang Jetter. Dieser lobte die Aufgeschlossenheit und Innovation der Jugendfeuerwehr und stellte die Früchte heraus, die nach der Arbeit von 30 Jahren geerntet werden konnten. Er sei dankbar, dass junge Menschen für die Feuerwehr begeistert werden könnten.

Patrick Ziegler wurde von Wolfgang Jetter und Monja Haas ausgezeichnet, der Vertreterin der Jugendfeuerwehren im Kreis. Er hatte sich viele Jahre lang für die Jugendfeuerwehr engagiert und bis Anfang dieses Jahres die Gruppe geleitet.

Geschenke gab es für die Gründungsväter Hans-Jürgen Otto, Günther Kopf, Albert Fritz und Martin Kopp, der in den vergangenen Jahren ebenfalls viele Ämter übernommen hatte.

Text und Bildquelle: Schwarzwälder Bote

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